SRH-Klinik in Karlsbad-Langensteinbach


Qualität ist im international renommierten SRH-Klinikum in Karlsbad-Langensteinbach oberstes Gebot. Das gilt sowohl für die medizinischen Leistungen als auch für die Speisenversorgung. Das spezialisierte Fach- und Akutkrankenhaus ist Teil der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH). Der Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen beschäftigt bundesweit über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gehören zwei Rehakliniken sowie sechs Akutkliniken in Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Zuständig für die Verpflegung in den einzelnen Häusern zeichnet die SRH Dienstleistungen GmbH, eine Tochter der Stiftung. Verantwortlich für den gesamten Bereich Catering mit Sitz in der Heidelberger Zentrale ist Frederic Hachmeister. Die Versorgung der Patienten, Mitarbeiter, verschiedener Schulen sowie eines Kontingents Essen auf Rädern in Karlsbad-Langensteinbach liegt in den Händen von Ilona Hohnhäuser, Betriebsleiterin Catering, und ihrem Team. Für das leibliche Wohl sorgen 25 Küchenmitarbeiter in Vollzeit sowie diverse Teilzeitkräfte. Diese bereiten täglich im Schnitt etwa 2.000 Mittagessen zu. Darin enthalten sind 440 Essen für die Patienten, dazu etwa 300 Mitarbeiteressen sowie die Mittagsversorgung für die Schüler der auf dem SRH-Campus befindlichen SRH-Fachschule. Der Rest geht außer Haus, überwiegend in die Schulverpflegung.

Der Region verpflichtet

Die Außer-Haus-Versorgung der Schulen erfolgt prinzipiell über Cook & Chill, da damit auch über längere Strecken eine überzeugende Speisenqualität geliefert warden kann. Der längste Lieferweg beträgt etwa 30 Minuten. Die Schulen bekommen ihr Essen im Großgebinde angeliefert, das in den dort vorhandenen Küchen regeneriert wird. Vor Ort sind immer zwei Mitarbeiterinnen der Küche des SRH-Klinikums tätig, die die Speisen regenerieren und anschließend verteilen. Sie sind auch für die Reinigung des Küchengeschirrs zuständig. Alles andere obliegt den Schulen selbst.

Die Schüler zahlen für ein Essen einen Eigenanteil von 3,50 Euro, den Rest subventioniert die Stadt. „Wir bieten Qualität und Sicherheit“, stellt Frederic Hachmeister fest, „und die hat eben auch ihren Preis. Nur billig geht nicht. Wer unser Essen möchte, der bekommt es, und wer nicht, das ist auch nicht schlimm. Das ist nicht unser Kerngeschäft. Wir engagieren uns hier, weil wir uns der Region verpflichtet fühlen – das ist unser Hauptgrund!“

Mit Heißluft regenerieren

Nicht nur Schüler werden über Cook & Chill verköstigt. Auch die Versorgung der Mitarbeiter und Patienten im Haus an den Wochenenden wurde vor kurzem auf Cook & Chill umgestellt. Die Entscheidung für diesen Schritt fiel mit der Anschaffung neuer Speisentransportwagen, erklärt Betriebsleiterin Ilona Hohnhäuser. Nach reiflicher Überlegung und ausgiebigen Praxistests auf den Stationen des Klinikums entschieden sich die Verantwortlichen für die Tablettwagen Ergoserv V4 von Rist Socamel. Für die Regenerierung der tablettierten Speisen kommen die mobile Andockstationen Double Flow V4 zum Einsatz. Geordert wurden 44 Wagen und 22 Andockstationen. Ilona Hohnhäuser erklärt, wieso die Entscheidung für die Wagen ohne integrierte Technik fiel: „Zunächst einmal halte ich es für sinnvoller, wenn man empfindliche Technik nicht dauernd spazieren fahren muss, von dem höheren Gewicht einmal ganz abgesehen. Außerdem besitzen wir eine Wagenwaschanlage, für die mit Technik bestückte Wagen nicht in Frage kommen.“ Da die Regeneration etwa 50 Minuten dauert, wurde ein doppelter Wagensatz angeschafft. Dadurch befindet sich immer ein Wagensatz auf der Station und einer in der Küche.

Die Regeneration der Speisen erfolgt per Heißluft. Frederic Hachmeister erläutert, warum Heißluft das Mittel der Wahl ist: „Wir haben uns mehrere Systeme angeschaut und unserer Meinung nach ist man mit Heißluft am flexibelsten, was das Speisenangebot betrifft.“ Gerade bei einem langen Speiseplanturnus über sechs Wochen wie in Karlsbad komme man an bestimmten Angeboten nicht vorbei. „Panierte Schnitzel beispielsweise oder ähnliche Produkte, die einfach trocken bleiben sollen: Da zeigen sich ganz klar die Stärken der Regenerierung mit Heißluft.“